SV Blau-Weiß Günthersdorf e.V.
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SV Blau-Weiß Günthersdorf  vs.  SV Großgräfendorf   2 : 2   (2 : 0)


Aufstellung


 
K. Graul
('75 S. Schmiedel)
  T. Hofmann
 
  N. Focke  
D. Büttner   A. Tollert
  J. Fischer  
         
  D. Marggraf  
S. Hoffmann   S. Förtsch
('60 J. Klahre)
  S. Luther  
  A. Jank  

Spielstatistik

Tore

Sebastian Förtsch, Dirk Marggraf

Assists

Andreas Tollert

Zuschauer

20

Torfolge

1:0 (30.min) - Sebastian Förtsch (Andreas Tollert)
2:0 (40.min) - Dirk Marggraf
2:1 (59.min) - SV Großgräfendorf
2:2 (72.min) - SV Großgräfendorf per Kopfball

Einfach unfassbar

Noch immer geschockt über den Spielausgang, versuche ich einmal das wichtigste wiederzugeben. Günthersdorf versuchte von Beginn an das Spiel zu prägen, was auch gelang. Man kontrollierte die Partie und ließ bis auf einen Fernschuss in der kompletten ersten Hälfte auch nichts zu. Zahlreiche eigene Chancen blieben allerdings ungenutzt. Der wieder einmal sehr agile J. Fischer dribbelt sich durch den Strafraum, scheitert aber aus spitzen Winkel am Großgräfendorfer Torwart. Ein Querpass auf den zweiten Pfosten erreicht D. Büttner, aber sein direkter Schussversuch verfehlt das Tor. K. Grauls Schussversuch aus Nahdistanz verfehlte ebenfalls das Ziel. K. Graul startet alleine Richtung Torwart, umspielt ihn und wird außerhalb des Strafraums vom Torwart gefoult. Eine klare Notbremse, es gab allerdings nur gelb. Dann ein Freistoß von A. Tollert, dieser wird immer länger und klatscht an die Latte, S. Förtsch setzt nach und kann den Ball ins Netz hämmern. Endlich das 1:0. Dann passt K. Graul im Fünfer quer, der Hüter bereits geschlagen, aber T. Hofmann erreicht den Ball nicht. Wenig später ein Pass von rechts, D. Marggraf versucht es direkt mit links und trifft zur 2:0 Führung. Mit diesem Pausenergebnis dürften wohl auch die Gäste noch zufrieden gewesen sein. Mit Beginn der zweiten Hälfte drückten die Blau-Weißen auf die Vorentscheidung und trugen einige sehr schöne Angriffe vor. Nach schönem Doppelpass kommt der Ball zu J. Fischer, der zieht von rechts in den Strafraum und scheitert erneut am Gästetorwart. Wenig später zieht er von links in den Strafraum und steht nach zwei Haken alleine vorm Keeper, kurze Täuschung, der Hüter springt in die falsche Ecke, aber hält den Schuss mit dem Fuß, unfassbar. Es gab Großchancen im Minutentakt. Ein Pass in die Spitze auf K. Graul, der lässt seinen Gegenspieler mit einem Haken stehen und ist frei vorm Hüter, Schuss mit links, wieder daneben. Dann ein langer Abschlag mit Rückenwind von den Gästen, der einzige Spieler der Gäste in Blau-Weißer Hälfte startet, erreicht den Ball aber nicht. Dann greift wieder Günthersdorf an und am Ende hält erneut der Großgräfendorfer Torwart. Es folgt ein langer Abschlag mit Rückenwind, wieder startet der einzige offensive Spieler der Gäste, diesmal erreicht er den Ball, 2:1. Unglaublich. Die Gastgeber waren geschockt, pausenlos rannten sie auf das Gäste-Tor und hatten zahlreiche Chancen zum 3:0 und dann sowas. Aber Großgräfendorf war auch nicht in der Lage nachzusetzen und so konnten die Gastgeber eigentlich den Schock verdauen, wäre da nicht wieder ein langer Abschlag gewesen, diesmal kamen die Gäste zu zweit in die Günthersdorfer Hälfte. Einer erläuft sich rechts den weiten Ball, Flanke, Kopfball, 2:2. Sowas habe ich noch nicht erlebt. Wie kann ein so deutliches Spiel mit so wenig Aufwand kippen? Die Günthersdorfer zunächst entsetzt und atemlos, aber das Spiel lief wie zuvor weiter. Die Blau-Weißen erspielten sich weitere klare Tormöglichkeiten. J. Fischer legt im Strafraum zurück auf K. Graul, aber der Schussversuch wird geblockt. Dann verlies der Gästekeeper bei einer Flanke seinen Kasten, T. Hofmann im Nachschuss, gerade noch gehalten, der Abpraller springt einen Meter vor der Linie auf, S. Schmiedel will den Ball über die Linie drücken, ein Großgräfendorfer wirft sich dazwischen und kann tatsächlich noch das Tor verhindern, zahlreiche Herzinfarkte bei den Zuschauern. Wenig später flankt A. Tollert über den Torwart auf den zweiten Pfosten. T. Hofmann erreicht die Flanke, ihm fehlt aber ein Zentimeter um den Ball ins leere Tor zu drücken. Dann der Schlusspfiff, alle sacken zusammen, keiner kann begreifen was hier gerade passiert ist. Dieses Unentschieden fühlt sich an wie 10 Niederlagen oder ein Abstieg am letzten Spieltag. Einfach unglaublich, wie man dieses Spiel nicht gewinnen konnte. Fast schon paradox ist, dass man dennoch einen Punkt auf den Spitzenreiter aus Farnstädt aufholen konnte.


Großgräfendorfer Spielbericht: http://bwguenthersdorf.de/news/212-grossgraefendorfer-spielbericht

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